Oö. Landes-Feuerwehrverband
  • 50 Feuerwehr leisten ca. 4.700 Einsätze im Jahr - mehr

  • Ohne Ausbildung kein Einsatzerfolg - mehr

  • Teamgeist durch verschiedene Leistungsprüfungen - mehr

  • Unsere Stützpunkte im Einsatzdienst - mehr

  • Unsere Feuerwehrjugend - Die Zukunft von morgen - mehr

Aktuelle Einsätze in gm

Drei neue Flughelfer für den Waldbrand- und Flughelferstützpunkt Scharnstein

Flughelfer-Weiterbildungslehrgang der Waldbrand- und Flughelferstützpunkte von Oberösterreich in Rosenau am Hengstpass.

Am Dienstag 06.10.2020 fand im Gemeindegebiet von Rosenau am Hengstpass der diesjährige Flughelfer-Weiterbildungslehrgang der Waldbrand- und Flughelferstützpunkte, sowie der oberösterreichischen Landesfeuerwehrschule statt. Auch der Feuerwehr-Flughelfer-Lehrgang wurde bei diesem Weiterbildungs-Lehrgang abgeschlossen.

 

Aufgrund des unwegsamen Geländes und der erschwerten Zugänglichkeit wurde eine Alarmierung der Waldbrandstützpunkte, Flughelferstützpunkte, Bergrettung und vier Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres und Flugpolizei (2x AB 212 aus Hörsching, 1x Alouette III aus Aigen/Ennstal und 1x EC135 aus Hörsching) zur Unterstützung der Waldbrandbekämpfung angefordert.

Treffpunkt sämtlicher Einsatzkräfte war um 07:00 Uhr im Feuerwehrhaus Rosenau, wo die Einteilung des Übungspersonals und eine Übungsbesprechung stattfanden. Nach der Personaleinteilung und Übungsbesprechung fuhren die Übungsteilnehmer vom zum Übungsgebiet im Bereich Biathlonzentrum Rosenau, um die einzelnen Stationen aufzubauen.

Als erster Bereich wurde die Einsatzleitung und Fliegerische Einsatzleitung aufgebaut, die als Hauptaufgabe die Gesamtkoordination der Übung und im Ernstfall die Gesamtkoordination des Einsatzes übernimmt. Die dazu notwendige Infrastruktur wurde beim Langlaufzentrum aufgebaut.

Als zweiten Bereich wurde die Kommando-Stelle „TAL“ errichtet, die sämtliche Flugbewegungen vom Tal zum Berg koordinierte. Die Kommando-Stelle „TAL“ ist auch das Bindeglied zwischen Einsatzleitung und Hubschrauberlandeplatz. Weitere Schwerpunkte sind die Koordination der Personen- und Materialflüge, die Befüllung der Flugbehälter, sowie die Sicherstellung des Brandschutzes.

Pünktlich um ca. 08:30 Uhr trafen Hubscharuber die Hubschrauber in Rosenau am Hengstpass ein. Nach einer kurzen Lage- und Einsatzbesprechung mit den Besatzungen des Österreichischen Bundesheeres und Flugpolizei wurde ein Erkundungsflug mit den eingeteilten Einsatzabschnitts-Kommandanten und Einsatzleiter durchgeführt. Nach einer neuerlichen Beurteilung der Lage wurde um ca. 10:30 Uhr mit den ersten Personenflügen zu den Einsatzstellen Berg 2 und Berg 4 begonnen. Vorher wurden die Einsatzkräfte von den Besatzungen an den verschiedenen Hubschraubertypen eingeschult.

Im Anschluss an die Personenflüge wurden Feuerwehrgeräte mit den Hubschraubern zu den einzelnen Stellen aufgeflogen. Innerhalb kürzester Zeit konnte das Feuerweh-Equipment aufgebaut werden und in weiterer Folge mit dem Löschen des Waldbrandes begonnen werden. Mithilfe von Löschbehältern, welche von den Hubscharubern zu den Einsatzstellen geflogen werden, kann die Einsatzmannschaft am Berg einerseits mit Löschwasser versorgt, jedoch andererseits bei den Löschversuchen unterstützt werden.

Zur zusätzlichen Absicherung der Einsatzkräfte wurde auch die Bergrettung zur Übung eingeladen, um die Einsatzkräfte am Berg zu sichern. Um ca. 15:00 Uhr wurde das vereinbarte Übungsziel erreicht und sämtliche Gerätschaften und Personen konnten wieder ins Tal geflogen werden.

Parallel zum Weiterbildungslehrgang fand der Abschluss der diesjährigen Flughelferausbildung statt. Von der FF Scharnstein wurde HBM Auhuber Albert, HBM Fehringer Thomas und HBM Pfingstmann Robert zu Feuerwehrflughelfern ausgebildet. Somit stehen der Feuerwehr Scharnstein insgesamt sechs Flughelfer für Einsätze in Zusammenhang mit dem Flugdienst zur Verfügung.

Bei der Abschlussbesprechung wurde vom Leiter der Feuerwehrschule OBR Ing. Hubert Schaumberger allen Teilnehmern für die Übungsbereitschaft ein Dank ausgesprochen. Ein besonderer Dank galt den Grundbesitzern für das zur Verfügung gestellte Übungsgebiet, beim Österreichischen Bundesheer, der Flugpolizei, der Gemeinde Rosenau am Hengstpass und bei den Hauptorganisatoren der Übung.

Eingesetzte Übungskräfte:
An der Übung beteiligten sich Gesamt ca. 130 Personen von Feuerwehr (Landesfeuerwehrschule Oberösterreich unter Leitung von OBR Ing. Hubert Schaumberger, Waldbrand- und Flughelferstützpunkte von Oberösterreich, örtliche Feuerwehr FF Rosenau am Hengstpass, Österreichisches Bundesheer, Flugpolizei FEST Linz, Bergrettung Windischgarsten, Gemeinde Rosenau am Hengstpass, Grundstücksbesitzer und Presse.

Freiw. Feuerwehr Scharnstein