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HBI d.F. Philip Kathrein zur Übersicht
BEZIRK GMUNDEN. Auf eine intensive Ausbildungstätigkeit kann seitens des Feuerwehr-Medizinischen-Dienstes (FMD) zurückgeblickt werden. An zwei Fortbildungsterminen konnten über 50 Feuerwehr-Ersthelfer ihre Kenntnisse und Fähigkeiten auffrischen und vertiefen.
Ersteinschätzung und Immobilisation
Gestartet wurden mit zwei kurzen Skill-Stationen, wo die Themen Ersteinschätzung mit dem ABCDE-Schema und Immobilisation behandelt wurden. Neben theoretischen Inputs konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Anwendung von Beatmungsbeutel, HWS-Schiene, Spineboard & Co. praktisch trainieren.
Forderndes Szenario: Unterfahrunfall
Diese Station konfrontierte die Einsatzkräfte mit einem so genannten Unterfahrunfall: Ein PKW war auf das Heck eines Sattelaufliegers aufgefahren und teilweise unter diesem zum Stillstand gekommen. Das Unfallfahrzeug war stark deformiert und die Zugänglichkeit schwierig. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Stabilisierung des Sattelaufliegers, der Schaffung von Zugangs- und Befreiungsöffnungen, Techniken zur Entklemmung der Insassen sowie die medizinische Erstversorgung und Rettung der Patienten aus dem Fahrzeug.
LKW-Rettung und Person unter Maschine
Die zweite Station befasste sich mit der Rettung von Insassen aus einer LKW-Kabine. Die Herausforderung lag dabei naturgemäß in der Höhe, welche es zu überwinden gilt. Dabei kamen verschiedenste Rettungstechniken zur Anwendung: Von der Crash-Rettung mittels purer Man-Power, über die Rettung unter Verwendung von Rettungs-Boa, Spineboard und Rettungsplattform bis hin zum Einsatz des KED-Systems in Kombination mit einem Ladekran.
Abschließend absolvierten die Feuerwehr-Ersthelfer noch eine kurze Einsatzübung, wo es eine unter einem Stapler eingeklemmte Person zu retten galt. Dabei wurden der richtige Ablauf sowie Tipps und Tricks rund um das Heben schwerer Lasten zur Rettung von Personen erörtert.
Dank an Organisatoren und Teilnehmer
Ein herzliches Dankeschön ergeht an die Organisatoren, allen voran OBI d.F. Lukas Traxl und die FF Roith, welche maßgeblich für die Vorbereitung und Durchführung verantwortlich waren, dem FMD-Ausbildungsteam sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Feuerwehren des Bezirkes Gmunden.