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Zivilschutz im Bezirk Gmunden

In ├ľsterreich versteht man unter Zivilschutz "eine Vielzahl von Ma├čnahmen zum Schutz der Bev├Âlkerung vor natur- und zivilisationsbedingten Gefahren und f├╝r die Hilfeleistung in entsprechenden Notlagen.

Durch den "sicherheitspolitischen Paradigmenwechsel in Europa" hat im Zivilschutz der Aspekt der Auswirkungen kriegerischer Handlung "weitestgehend an Bedeutung verloren". Au├čerdem hat auch der Aspekt der "Abschottung nach Au├čen" als Leitbild des fr├╝hen Zivilschutzes weitgehend ausgedient, heute stellen sich diese Agenden prim├Ąr in der grenz├╝berschreitenden und internationalen Zusammenarbeit dar. Das sind die Lehren, die man insbesondere aus dem Tschernobyl-Unfall 1986 und der Lawinenkatastrophe von Galt├╝r 1999, dem ersten gro├čen internationalen Hilfseinsatz in ├ľsterreich (nach 1951 und 1954 noch w├Ąhrend der Besatzung), gezogen hat.

Zivilschutz in ├ľsterreich bildet heute ein umfassendes Netzwerk von Ma├čnahmen der Vorsorge und der Hilfeleistungsinfrastruktur und umfasst:

  • Ma├čnahmen des Selbstschutzes
  • Ma├čnahmen der allt├Ąglichen Gefahrenabwehr
  • Ma├čnahmen zum Schutz vor Naturkatastrophen und technischen Ungl├╝cksf├Ąllen
  • Vorsorgen zum Schutz vor m├Âglichen Auswirkungen des internationalen Terrorismus

Die Thematik liegt in der Verantwortlichkeit aller Ebenen des Staates, Bund, L├Ąndern, Bezirken, Gemeinden, Einsatzorganisationen und B├╝rgern.

  • Zentralstelle des Zivil- und damit auch Katastrophenschutzes und Krisenmanagements in ├ľsterreich ist am Bundesministerium f├╝r Inneres (BM.I), die Abteilung II/4 Zivilschutz, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement. Es betreut das Programm Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement (SKKM)
  • Operatives (handelndes) Zentrum sind das Einsatz- und Krisenkoordinationscenter (EKC, die Bundeswarnzentrale BWZ) mit den Landeswarnzentralen: In diesen Warnzentralen, die permanent besetzt sind, laufen alle einschl├Ągigen Meldungen zusammen. Das EKC wurde 2006 als umfassende koordinierende Stabsstelle, deren Aufgaben ├╝ber reine Alarmierung hinausgehen, installiert.
  • Die Katastrophenhilfe der Bundesl├Ąnder organisiert sich im ├ľsterreichischer Zivilschutzverband (├ľZSV).

Daneben sind zahlreiche Institutionen direkt oder indirekt in Zivilschutz involviert, Beh├Ârden wie NGOs, wissenschaftliche Agenturen, Unternehmen wie auch non-profit- und ehrenamtliche Organisationen.

Der Zivilschutzverband hat auch eine Plattform, die Sicherheitsinformationszentren (SIZ) installiert, in denen besonders die ├ľffentlichkeitsarbeit und die Schulung und Wissensvermittlung von Selbstschutz und Zivilschutzma├čnahmen abgewickelt werden. Diese schon seit 1986 etwa als Info-Stand bei ├Âffentlichen Veranstaltungen zu findenden Einrichtungen werden heute als Webseite aufgebaut.

Quelle: Wikipedia