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Einsätze

Lange Suche nach vermisster Frau

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BAD GOISERN. Eine großangelegte Suchaktion nach einer vermissten Frau machte am 25. August 2026 einen personalintensiven Einsatz notwendig.

Noch am Vortag hatte die 60-Jähige ihr Zuhause in Bad Goisern für eine Besorgung verlassen, seitdem fehlte von der Frau jede Spur. Von ihrem Ehemann wurde schließlich die Abgängigkeit bei der Polizei gemeldet.

Seit den Morgenstunden des 25. August standen folglich bis zu 110 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Bergrettung und Wasserrettung im Einsatz, um nach der Vermissten zu suchen. Besonders erschwerlich: Es gab keinerlei Hinweise oder Anhaltspunkte, wo sich die Frau aufhalten könnte. Unter der Gesamt-Einsatzleitung der Polizei wurde folglich im Feuerwehrhaus Bad Goisern eine Einsatzleitung aufgebaut, von der aus sämtliche Einsatzorganisationen und deren Suchtrupps eingeteilt und koordiniert wurden. So wurden nicht nur weite Teile des Goiserer Gemeindegebiets an Land, sondern auch die Traun sowie der Hallstättersee mittels Feuerwehr-Booten und Suchtrupps der Wasserrettung abgesucht. Auch Suchhunde sowie mehrere Drohnen kamen bei der Personensuche zum Einsatz.

Gegen Mittag konnte dann von einem Mitglied der Goiserer Bergrettung ein entscheidender Hinweis geliefert werden: Nach einer gemeldeten Sichtung am Vortag, konnte schließlich das Fahrrad der Gesuchten am Ende einer Forststraße oberhalb von Lauffen aufgefunden werden. Folglich wurden weitere Bergretter und Feuerwehrkräfte aus Bad Ischl zugezogen und die Suche in diesem Bereich intensiviert. Mit Erfolg, wie sich zeigte: Denn ein Suchtrupp der Ischler Bergrettung konnte folglich die Vermisste abseits von einem Steig im Steilgelände liegend auffinden. Bergrettungskräfte und die FF Lauffen arbeiteten eng zusammen, um die Verletzte schließlich aus dem Steilgelände talwärts zu verbringen, wo sie dann an den Notarzt und Rettungsdienst zum Transport ins Krankenhaus übergeben wurde.

Die Suche nach der sprichwörtlichen „Nadel im Heuhaufen“ fand mit dem Auffinden der Dame gottlob einen guten Ausgang. Neben Kräften der Polizei standen Helfer der Feuerwehren (Bad Goisern, St. Agatha, Weissenbach, Lasern, Bad Ischl und Lauffen), der Bergrettungen Bad Goisern und Bad Ischl sowie der Wasserrettung Bad Goisern bis in die Nachmittagsstunden im Sucheinsatz.

 

Fotos: FF Bad Goisern & BRD Bad Goisern