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EinsÀtze

Materialschlacht fĂŒr Mensch und GerĂ€t bei Dachstuhlbrand in Bad Ischl

Bezirk Gmunden zur Übersicht

BAD ISCHL. Am Mittwoch, den 25. MÀrz 2026 gegen 10:10 Uhr wurden die KrÀfte der Hauptfeuerwache und der FF Pfandl zu einem Dachstuhlbrand in die Ortschaft Ahorn alarmiert.

Hohe RauchsÀule

Bereits bei der Anfahrt der ersten Mannschaften konnte eine hohe RauchsĂ€ule gesichtet werden. Umgehend erhöhte der Einsatzleiter Alexander Huber, die Alarmstufe – was einen Gesamtalarm fĂŒr den Pflichtbereich Bad Ischl und in weiterer Folge eine Alarmierung der FF Bad Goisern mit dem Atemschutzfahrzeug und einem Hubrettungsfahrzeug bedeutete.

Keine Personen im GebÀude

Bei der Lageerkundung wurde der Einsatzleiter von zwei Mitgliedern der Feuerwehren Bad Ischl und Bad Goisern empfangen. Beide waren unabhĂ€ngig voneinander in der NĂ€he vom Brandobjekt und konnten bereits wichtige Informationen an den Einsatzleiter weitergeben. Entgegen ersten Meldungen waren zum GlĂŒck keine Personen mehr im GebĂ€ude.

Zubringerleitung von der Traun

Sofort nach dem Eintreffen der ersten Löschtrupps wurde mit dem Aufbau der Löschleitung begonnen. In der Erstphase konnte die Wasserversorgung von den TankwĂ€gen der Hauptfeuerwache und der FF Pfandl sichergestellt werden. In weiterer Folge konnte Wasser von zwei umliegenden Hydranten und durch eine lange Zubringerleitung von der Traun zugefĂŒhrt werden. Zeitgleich starteten mehrere Atemschutztrupps die BrandbekĂ€mpfung im Inneren des Hauses.

„Drill - X“ im Einsatz

Mit den beiden Hubrettungsfahrzeugen wurde die BrandbekĂ€mpfung durch die Dachhaut mit dem BohrlöschgerĂ€t „Drill – X“ durchgefĂŒhrt, was sich als Ă€ußerst erfolgreich erwies.

Brand unter Kontrolle

Gegen 12:02 Uhr war der Brand soweit unter Kontrolle – ein Übergreifen auf benachbarte HĂ€user konnte verhindert werden.

GebÀude einsturzgefÀhrdet

Aufgrund der massiven Brandlast im Inneren des GebĂ€udes, musste es gegen 13:00 Uhr von einem ebenfalls alarmierten Statiker, als einsturzgefĂ€hrdet eingestuft werden – eine BekĂ€mpfung der letzten Glutnester war somit nur mehr von außen möglich.

Endlich „Brand Aus“

Gegen 14:40 Uhr konnte die erlösende Meldung „Brand Aus“ gegeben werden. Eine Tankwagenbesatzung der Hauptfeuerwache verblieb als Brandwache am Einsatzort.

Worte des Einsatzleiters

Einsatzleiter Alexander Huber sprach von einem sehr fordernden Einsatz: „Speziell in der Erstphase war die Koordination der anfahrenden Fahrzeuge sehr schwierig, da die PlatzverhĂ€ltnisse beim Brandobjekt Ă€ußerst beengt sind. Herausheben möchte ich die perfekte Zusammenarbeit aller EinsatzkrĂ€fte vor Ort: Speziell bedanken möchte ich mich bei Herbert Landl von der FF Pfandl, welcher einen Brandabschnitt und die AtemschutzĂŒberwachung ĂŒber hatte und bei Florian Bramberger, ebenfalls von der FF Pfandl, welcher die Wasserversorgung optimal koordinierte. Egal ob Feuerwehr, Rotes Kreuz oder Polizei – nur durch das perfekte Zusammenspiel konnten wir den Brand rasch unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf umliegende GebĂ€ude verhindern.“ so Huber nach dem Einsatz.

Massive Personalarmada

Neben den Feuerwehren und Wachen aus Bad Ischl war auch die FF Bad Goisern, der Bezirkskommandant Thomas Dreiblmeier, das Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen und einer NotĂ€rztin, mehrere Streifen der Polizei, ein Mitarbeiter der OÖ Ferngas und ein Statiker vor Ort.

Von den Feuerwehren waren insgesamt 136 Mann mit 27 Fahrzeugen beteiligt.

 

Bericht und Fotos: FF Bad Ischl / FF Lauffen / FF Bad Goisern