Melde dich mit deiner syBos-ID an. Bestätige anschließend die E-Mail in deinem Postfach, um dich einzuloggen. Mit der Anmeldung hast du Zugriff auf interne Dokumente im Downloadcenter, kannst Schnellzugriffe setzen und Personalisierungen vornehmen.
EBENSEE. Seit dem Vormittag des 30. Juni stand ein Großaufgebot an Einsatzkräften bei einem Waldbrand am Arikogel im Gemeindegebiet von Ebensee im Einsatz.
Um 10:15 Uhr erfolgte die Alarmierung der vier Feuerwehren des Pflichtbereiches Ebensee zu einem Brandverdacht. Nachdem sich im Zuge der Erkundung ein Waldbrand bestätigte, wurden weitere Kräfte, darunter der Waldbrandstützpunkt St. Agatha, die Einsatzführungsunterstützung des Abschnittes Bad Ischl, zwei Hubschrauber, die FF Scharnstein mit dem Kerosinanhänger zur Betankung sowie die Bergrettung nachalarmiert.
Der Brand erstreckt sich auf eine Fläche von ca. 350m², welche im alpinen, schwer zugänglichen Gelände lag. Mittels Hubschrauber wurden Material und Wasser an die Brandstelle geflogen, die Bergrettung unterstützte die Kräfte der Feuerwehr durch Seilsicherung im steilen Gelände.
Per 15:00 Uhr standen rund 80 Personen von Feuerwehr, Bergrettung und Polizei mit 20 Fahrzeugen sowie je ein Hubschrauber der Polizei und des Bundesheeres im Einsatz.
Der Waldbrand am Arikogel in Ebensee ist unter Kontrolle. Mannschaft und Material konnten mithilfe der mittlerweile drei eingesetzten Hubschrauber vom Berg geholt werden. Mittels Wärmebildkamera erfolgt noch eine genaue Inspektion der Brandstelle, welche sich letztlich auf 350m² erstreckte.
Das steile, ausgesetzte Gelände und die hohen Temperaturen verlangten den Einsatzkräften beim stundenlangen Einsatz alles ab. Für morgen Früh ist eine neuerliche Kontrolle des Brandplatzes geplant.
Noch kein Ende kann vom Waldbrandeinsatz am Arikogel in Ebensee vermeldet werden. Bei einer morgendlichen Kontrolle mittels Wärmebild-Drohne wurden noch mehrere vorhandenen Glutnester festgestellt.
Seit 8 Uhr stehen die Feuerwehren aus Ebensee, der Waldbrandstützpunkt St. Agatha und die FF Scharnstein mit dem Kerosinanhänger wieder im Einsatz. Ab 09:00 Uhr unterstützte erneut ein Hubschrauber der Polizei die Einsatzkräfte. In weiterer Folge wurden Flughelfer, zwei Kameraden der Bergrettung sowie vier Feuerwehrkameraden samt Material in das schwer zugängliche Einsatzgebiet aufgeflogen.
Bei einem weiteren Drohnenflug um 11:30 Uhr wurden erneut Glutnester entdeckt. Durch die genaue Lokalisierung aus der Luft konnten die Einsatzkräfte gezielt zu den betroffenen Stellen navigiert werden, um die Glutnester abzulöschen.
Ein sich annäherndes Gewitter wurde laufend durch die Bergrettung überwacht, um die Sicherheit der eingesetzten Kräfte im alpinen Gelände bestmöglich gewährleisten zu können.
Die Einsatzkräfte haben mit dem Zusammenpacken und dem Rückbau der Einsatzmittel begonnen. Im schwer zugänglichen Gelände bleibt auch dieser Teil des Einsatzes herausfordernd.
Am 02. Juli wurden gegen 10:00 Uhr erneut Kontrollflüge über dem betroffenen Waldgebiet nördlich des Arikogels durchgeführt. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.
Somit konnte endgültig „Brand aus“ gegeben werden.